Je älter man wird, desto schneller ziehen die Jahre scheinbar an uns vorbei. 2016, schon wieder Frühling, schon wieder Zeit für die Jahresplanung und natürlich ein Fotoshooting, diesmal in Leipzig. Zwei Tage sind wir unterwegs, das Wetter ist frühlingshaft warm und wir probieren allerhand Motive aus – mal lässig, mal ernst, mal schrill, mal seriös. Uns stehen anscheinend viele Facetten 😉 Über 3000 Bilder sind am Ende in dem kleinen schwarzen Kasten gelandet. Wir haben da die Qual der Wahl. Vieles ist schon in anderen Beiträgen veröffentlicht. Hier noch einmal ein paar nur selten gezeigte Schnappschüsse.

Das aufregendste Projekt…

… ist unbestritten unser erster Fernseh-Auftritt im Öffentlich-Rechtlichen. Bei der Nachmittagscafé-Sendung „MDR um 4“ treten Nachwuchsbands aus Mitteldeutschland zur Sendung „Klick den Star“ gegeneinander an. Das Publikum entscheidet über ein Telefonvoting, wer in die Finalshow kommt. Acht Ausscheide gibt es insgesamt.

Wir eröffnen den Contest mit der Sendung im Mai 2016, unsere Konkurrenz: Die Band „Amber“ aus Erfurt. Stilistisch haben wir wenig gemeinsam. Das Publikum hat also am Ende die Qual der Wahl zwischen modernem Rock in englischer Sprache und unserem zugegeben sehr konzentriert vorgetragenen Stück „Ich nehm’ dich mit“.

Am Ende hatten wir die meisten Stimmen, freuten uns über einen Zuschuss für unsere Bandkasse und natürlich auch auf die Finalshow.

Wir konnten zu dieser Zeit leider noch nicht ahnen, dass der MDR die Sendung aus planungstechnischen einkürzen würde und wir Ende des Jahres über ein Online-Voting (am Ende Platz 3 von 8) die Finalshow um Haaresbreite verpassten. Die Erfahrung kann uns trotzdem keiner mehr nehmen, in diesem Sinne: Danke für die Einladung an das MDR-Team!

Strandheizung bei „MDR um 4“, Foto: MDR

Plan für 2017…

… ist ein neues Album. Wir müssen mit unserer Musik wieder mal “ankommen”. Nicht im Sinne von kreischenden Fanscharen, sondern im Sinne unserer Songs von denen wir viele noch lange nicht in ausreichend guter Qualität aufgenommen haben, um sie festzuhalten für uns und alle, die unsere Musik gerne hören. Bereits unsere ersten drei Alben sind Dokumente einer bestimmten Lebensphase, in der wir uns befinden, Zeit für den nächsten Schritt. Und eins ist uns klar: Wir wollen auch dieses Mal wieder etwas professioneller werden. Bereits in diesem Jahr beginnen wir mit den Demoaufnahmen, endlose Stunden verbringen wir im Probe- oder Aufnahmeraum, um unsere Lieder zu gestalten, uns selbst und auch unsere Musik wieder etwas besser kennenzulernen.

Nicht zu vergessen: Alex kommt als Schlagzeuger zu unserer Combo hinzu und drückt unserer Musik noch einmal einen Stempel auf, auch wenn anfangs die Abstimmung noch nicht so ganz funktioniert.

Teaser #3 – Album 2017

Autsch, da ging was daneben … Ein ganz normaler Sonntag im Proberaum :-)#Sonntag #Session #Probe #Leipzig #Übungistalles Mit: Flo Eib Johannes Re Christian Bölter Alexander Bookwood

Gepostet von Strandheizung am Sonntag, 12. März 2017

Stellen sich noch die Fragen wann, wo und wie lange wir aufnehmen oder aufnehmen können. Schließlich ist auch das eine Frage des Budgets. Und überhaupt: Wie viel kommt da insgesamt auf uns zu? Rechnet sich der Aufwand? Wir sind uns einig, diese Frage dürfen wir uns nicht stellen. Musik heute kommerziell zu vermarkten ist nicht leicht und das kann auch nicht unser Anspruch sein. Mainstream ist sowieso nicht unser Ding, also machen wir einfach das, was wir können und was uns Spaß macht. Anders sollte das Motto fürs kommende Album wohl nicht aussehen.

Unterwegs…

… sind wir natürlich trotzdem immer gerne. Vor allem dort, wo man sonst nicht unbedingt einen “Einblick” bekommt. Wir haben uns zum Beispiel sehr über die Einladung der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) gefreut, wo wir zum Tag der offenen Tür spielen durften und einen Einblick in die Braille-(Blinden)-Schrift bekamen. Unsere Strandtour16 bleibt auch wegen der Wohnzimmerkonzerte unvergessen. Und wir freuen uns, dass uns die Uni Leipzig ein Projekt widmete – Deutschlernen mit Texten von Strandheizung.