Es ist kurz nach halb eins an diesem Sonntag, der seinem Namen alle Ehre macht. Unsere Reise beginnt in unserer Heimatstadt. Hier kennen wir uns aus und wissen, dass Straßenmusikanten auf viele offene Ohren stoßen.

Wir vertrauen auf die bewährten Spiel-Plätze (!) der letzten Jahre, so gestaltet sich der Auftakt etwas leichter.

In den folgenden dreieinhalb Stunden blicken wir in dutzende freundliche Gesichter, immer wieder halten Fußgänger inne und lauschen unseren Liedern. Es ist ein sehr schöner Nachmittag und wir sind danach einigermaßen platt – vor Freude über viel positive Resonanz und über einige Abnehmer unseres neuen Akustikalbums – und auch ein bisschen vor Anstrengung.

Am frühen Abend geht der Zug nach Eisenach, unser nächstes Ziel. Kurze Stippvisite in der Innenstadt – es ist alles beim Alten. Das ist gut, wir gönnen uns ein gekühltes „veganes Schaumsüppchen von Hopfen und Gerste“ (wie der Wirt so treffend beschreibt) im Biergarten unserer Pension und genießen den milden Abend – bereit für Tag zwei.